Was tun, wenn die eigene Idee "schon vergeben" ist?

Da @PeBu34 in meinem Vorstellungs-Thread mir wieder den Namen der einen Reihe, die ich sehr mag, genannt hatte, hätte ich da Mal ne Frage. Was tut ihr, wenn ihr die Prämisse einer Reihe super finden, jedoch große Probleme damit habt, eure Kopier-Katze zurück in den Käfig zu sperren, damit es erst gar nicht zu einem Plagiat kommt? (Ich fand sie nämlich super spannend, aber einige Kleinigkeiten haben mich gestört. Da kann man doch diese einfach verbessern, indem man seinen eigene Vorstellung umsetzt, oder?)
 

PeBu34

Der Forumsperfektionist
Hallo @fawnysbetastudio,

in so einem Fall wäre es am Besten, wenn du eine ganz eigene Geshichte schreibst, die gar nichts damit zu tun hat. :)

Aber:
Vielleicht kannst du auch eine Geschichte im Stil von "Relic Hunter" schreiben, allerdings mit deinen eigenen Charakteren und "Themen", also "Gegenständen" die gesucht werden. Vielleicht hilft dir der Gedanke dabei, dass die Hauptfigur letztlich ein weiblicher Indiana Jones ist. Sie ist also - boshaft ausgedrückt - selbst eine Kopie. ;) (she. Relic Hunter – Die Schatzjägerin – Wikipedia)

Eine Idee auf die Schnelle: Die Archäologin könnte z.B Norwegerin sein, Kaja Paulsen heißen und einen Assistenten namens Ole Knutsen haben. (Oder er ist Italiener, heißt z.B. Luigi Ferano und treibt die ruhige Kaja mit seinem überschäumenden Temperament und seinen spontanen, unüberlegten Handlungen regelmäßig "in den Wahnsinn" oder bringt die beiden unnötig in Gefahr. ;))
Was die "Relikte" angeht, die sie finden, kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen und dir ausdenken, welche "besonderen Gegenstände" die beiden finden und warum sie so besonders sind. Du kannst dich natürlich auch bei den "üblichen Verdächtigen" bedienen und sie z.B. "den heiligen Gral" suchen lassen oder das - aus welchem Grund auch immer - lange verschollene Schwert König Artus. Je nachdem, wie genau du die Hintergrundgeschichten nehmen willst, müsstest du wohl auch einiges an Recherche betreiben. Aber da ist das Internet ja eine große Hilfe.
Zu König Artus hab ich z.B. auf die Schnelle das hier gefunden:

Und für die Namen hab ich im Netz nach "norwegischen Namen" und "norwegischen Nachnamen" gesucht. - Den "Ole" hatte ich im Kopf und "Luigi Ferano" klingt für mich einfach so schön italienisch. :)

Was mir grade noch einfällt: Schau dich doch z.B mal bei fanfiction.net um. Ich habe dort viele Geschichten zu Relic Hunter gefunden - auch Crossover mit anderen Serien.

Liebe Grüße von
Peter :)
 
Ich würde auch an Deiner Stelle eine völlig neue Heldin erschaffen. Da spricht ja nichts gegen. Lange vor Indy Jones oder Lara Croft gab es ja auch schon Alan Quatermain (1885) und auch der war nicht der erste prominente Schatzjäger. Das Rad neu erfinden kannst Du nicht und Versatzstücke sind erlaubt.

Bei der Namensfindung richte ich mich außerdem noch immer nach dem Alter der Personen. Einen Frank oder einen Peter wirst Du bei jüngeren Leuten nicht mehr so oft finden, die Namen waren gerade in den späten 60ern/frühen 70ern in. Luigi würde also gut auf einen Mann in seinen 50ern passen, aber zu jemanden um die 30 vielleicht nicht mehr so. Auch wenn viele alte Namen natürlich wieder kehren. Aber um ein bestimmtes Alter im Hörspiel rüberzubringen, würde ich schon zur Zeit gängige Namen nehmen.
 

Sound Spell

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Sprechprobe
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Wie sagt schon die Bibel:

"Es gibt nichts neues unter der Sonne"

So ziemlich jede Idee, ob Plot, Prämisse oder Charaktere ist schon mal auf irgendeine Art und Weise da gewesen. Die Kunst besteht darin einer Idee einen eigenen Touch zu verpassen und sie so zu verpacken das sie frisch und irgendwie originell rüber kommt. Das ist zugegebenermaßen leichter gesagt als getan. Der Kritiker im Kopf ist bei so was der schlimmste Feind.
 

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