Vinland - Das Erwachen der Ynari

joe adder

Karsten Sommer
Sprechprobe
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AW: Vinland - Das Erwachen der Ynari

Danke für Eure ehrlichen und teilweise sehr ausführlichen Kritiken.

Gerne. :)

Verstehe den Hinweis leider nicht. Er ist doch klar. Raumstation kaputt --> Auftraggeber Bescheid geben. "Oh Zusatzverdienst?" = toll!
Wenn es ja so gewesen waere. :D Aber ich verstehe dabei nicht, warum Snive so rumdruckst. Er hat die Station doch nicht zerstoert!
Er benimmt sich, wenn er in die Kabine kommt, als waere er ein kleiner Junge, der eine Scheibe eingeworfen hat, und das nun seinem Vater beichten muss.
Das Resultat am Ende ist zwar das gleiche, aber besonders zur Situation, und vor allem zum Charakter passend, fand ich es nicht.:thumbdown:
 

MoFisch

ein mächtiger Pirat
AW: Vinland - Das Erwachen der Ynari

Zum Hörspiel ist ja längst alles gesagt, ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Vinland war trotz einiger Schwächen ganz unterhaltsam, und darauf kommt es letztlich ja an. Sehr positiv fiel mir Felix Würgler auf, der es geschafft hat trotz all dem Sabbern und Schleimen noch recht verständlich zu klingen. (Hey, es ist ein Amphib!)
Zu bemängeln hab ich aber folgendes: Bei Insekten nennt man die Gemeinschaft Staat und nicht Schwarm. Und Spinnen sind keine Insekten! Aber das ist nur Erbsenzählerei :)
 

Marco Ansing

Autor und Sprecher
AW: Vinland - Das Erwachen der Ynari

Hey, freue mich, dass Dir das Hörspiel gefallen hat.
Tatsächlich gibt es auch bei Insekten Schwärme, denk einfach an die Heuschrecken. Staaten hingegen sind organisierte Insektenformen. Was Spinnen angeht: Klar, Spinnentiere (etwa Hausspinnen oder Krebse) sind keine Insekten, aber ist die Crew der Rotmilan so eloquent? Und was ist als Autor einfacher zu beschreiben, als Spinnen? Ich hätte auch die Figuren sagen lassen können: Diese Insekten sehen aus wie Spinnen, auch wenn die keine Insekten sind. ;)

Ich hoffe bald mal eine weitere Geschichte im Vinlanduniversum schreiben zu können. Das Rohskript liegt ja bereits vor, ... ;)
 

MoFisch

ein mächtiger Pirat
AW: Vinland - Das Erwachen der Ynari

Ja, auch Insekten bilden Schwärme. Allerdings lässt das Skript auf staatenbildene Insekten schließen. Wobei auch diese Schwärme bilden können (z.B. Bienen). Aber genug geklugsch.... für heute :) Und dass Spinnen keine Insekten sind, ist kein so großes Geheimnis, dass nicht auch das ein oder andere Crewmitglied klugsch... könnte. Manchmal sind es auch die Details, die Dialoge lebendig machen.
Aber wie gesagt, dass ist völlig nebensächlich. Ich denke, Du hast einige gute Kritiken und Verbesserungsvorschläge bekommen und bin gespannt auf Teil 2.

PS: Dem Geräusch nach werden die Raumschifftüren alle vom gleichen Fabrikanten hergestellt, oder? *lach*
 

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
Sprechprobe
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AW: Vinland - Das Erwachen der Ynari

Hiho.

Nun ist es schon eine ganze Weile her. Aber ich habe es nun doch mal geschafft, die entgültige Fassung zu hören. Hier mal meine Meinung

Skript: Vinland bietet ein Sc-Fi-Szenario, das beschrieben mit den einleitenden Worten eine eher deprimierende Welt beschreibt. So scheint auch gerade die erste Szene ein deutliches Indiz für die Gefährlichkeit des Alls zu sein. Was in den anschließenden Szenen folgt ist eine Mischung aus Space-Opera und überzeichnender Charaktere, die sie vorantreiben. Dies hat den Vorteil, sich von anderen Serien aus hoerspielprojekt, wie Rick Future und Aerophore abzuheben. Allerdings weiß man nicht wie man als Hörer die Handlung einordnen soll. Eine Schießwütige Aina ist eine witzige Figur. Ebenso wie ein winselnder Ingenieur und ein geldgeiler Captain. Allerdings hatte ich meine Probleme diese Figuren in der Handlung wieder zufinden, die von den Grundzügern eher bedrohlich und gefährlich ist. Beides für sich genommen sind stimmig. Lediglich der Sinn im Leben der Ynari erschloss sich für mich nicht logisch. Aber vielleicht habe ich es auch an dieser Stelle nicht ganz verstanden

Nichtsdestotrotz bietet die Handlung einen Spannungsbogen, bei dem der Hörer lange miträtseln kann, was es mit den Ynari auf sich hat und wie die Manschaft der Rot-Milan da herauskommt.

Die Sprecher: Hier gibt es Höhen und Tiefen. Während die Stimmen alle wunderbar zur Handlung passten, passten die Takes in ihrer Aussprache manchmal nicht. Dabei kam der Fluss der Dialoge ab und zu ins Stocken. Besonders gefallen haben mir Felix Würgler, der es wieder mal geschafft hat einen völlig neuen Charakter zu erschaffen, der mit keinen anderen vergleichbar war. Ebenso witzig fandi ich Sandra Engel, die Aina in herrlicher Form verkörperte: Rotzfrech und Schießwütig ebenfalls. Sabine Graf und Marco Ansings Leistung war souverän. Lediglich der Captain ging mir zu sehr unter. Das ist schade, da Stimme genau passt.

Abmischung: Man merkt hier besonders deutlich, wie stark Vinland sich von den anderen Serien abhebt. Alles wirkt ruhiger, mit weniger Bombastik, weniger dichtem Geräuschteppich. Der Stil passt aber sehr gut zum Hörspiel und ist auf keinenfalls störend oder karg. Meinhard Schulte hat hier eine sehr gute Atmosphäre geschaffen, die mit viel Liebe zum Detail glänzt.

Die Musik: Auch wenn sie nicht zu oft zum Einsatz kam, hinterlässt die Musik ein sehr positiven Eindruck. Besonders hervorzuheben ist das Thema von Vinland, die Tobias Wieduwilt geschaffen hat.

Cover: Die Grafik im Comicstil bringt die Crew sehr gut auf den Punkt, während der Schriftzug wiederum eine ernsthafte Space-Opera erwarten lassen. Es passt also absolut gut zum Stil des Hörspiels

Fazit: Ein schönes Hörspiel, dass zwar auch ein paar kleine Schwächen hat, insgesamt aber überzeugen und mit anderen Serien durchaus mithalten kann. Ich bin zumindest gespannt auf weitere Folgen.


Viele Grüße.
 

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